Gaspreisentwicklung – Gaspreise steigen 2020 weiter

Gaspreisentwicklung 2020 – Gaspreise steigen spürbar mit CO2-Steuer

Wenn der CO2-Preis 2020 als Steueraufschlag auf fossile Heizstoffe eingeführt wird, verteuert sich auch das Heizen mit Erdgas. Und damit steigen die Gaspreise 2020 für private Verbraucher.  Zum Start soll der Preis pro Tonne CO2, die beim Verbrennen von Erdgas entsteht, 35 Euro betragen, so der Vorschlag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Die Kilowattstunde werde sich in diesem Szenario um knapp 1 Cent im kommenden Jahr verteuern. Die Energieversorger werden diese hohen Mehrkosten mit großer Wahrscheinlichkeit an Ihre Kunden weitergeben. Ein 4-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 18.000 kWh müsste dann im kommenden Jahr 180 Euro mehr für’s Heizen ausgeben.
Umweltministerin Schulze verspricht, dass Bürger mit kleinen oder mittleren Einkommen nicht schlechter dastehen sollen, doch wie das konkret aussehen soll, bleibt offen. Klar ist, bis Ende des Jahres wollen Union und SPD das Klimaschutzgesetz verabschieden.

Gaspreisentwicklung 2019: Trendwende auf dem Gasmarkt

Nach mehreren Jahren fallender Gaspreise hat der Brennstoff aus der Leitung das Preisniveau von vor 5 Jahren erreicht und wird bereits wieder teurer. Energieexperten sind sich einig, dass der steigende Ölpreis und die anhaltenden Gaspreissteigerungen an den Terminbörsen den Gaspreis auch für Verbraucher in die Höhe treiben wird.

Bereits 348 Gasversorger haben für 2019 Erhöhungen im Schnitt um 8,6% durchgesetzt. Im Einzugsgebiet liegen 12 Millionen Haushalte. Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden steigen die Heizkosten um ungefähr 110€ im Jahr. Nur 7 Anbieter senkten die Gaspreise.

Warum steigen die Gaspreise 2019?

Im bundesdeutschen Durchschnitt sind die Gaspreise in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Zahlten private Gaskunden im Jahr 2012 noch 6,77 Cent für die Kilowattstunde Gas, waren es 2018 nur noch 5,81 Cent. Damit verringerten sich die Gaskosten einer Familie im Eigenheim [Gasverbrauch 20.000 kWh|Jahr] um knapp 190€. Doch seit Mitte 2018 ziehen die Gaspreise wieder an. Deutsche Gaskunden müssen im Vergleich zum Vorjahr 6,1% mehr für ihr Erdgas ausgeben, was Mehrkosten von 76€ auf der Gasrechnung bedeutet. Grund sind vor allem die höheren Beschaffungskosten, denn die Börsenpreise für Erdgas haben zwischen 09|2016 und 09|2018 knapp 40% zugelegt [Statistisches Bundesamt]. Aufgrund langfristiger Lieferverträge werden die gestiegenen Beschaffungspreise meist erst zeitversetzt an die Kunden weitergeben.

Im bundesdeutschen Schnitt ist der Anteil am Gaspreis für Beschaffung und Vertrieb um 10% gestiegen, während die Kosten für die Netznutzung nur leicht zunahmen [+1%]. Steuern und Abgaben sind um 5% gestiegen.

In den letzten 10 Jahren ist der Gaspreis von 6,37 Cent auf heute 6,19 Cent gefallen. Er hatte seinen Höchstwert 2012 mit 6,77 Cent pro Kilowattstunde erreicht.

Preisentwicklung für Gaskunden 2019

  • Erhöhung der Kosten für Beschaffung und Vertrieb um 10% auf 3,07 ct/kWh
  • Erhöhung der Netzentgelte um 1% auf 1,55 ct/kWh
  • Erhöhung der Steuern und Abgaben um 5% auf 1,57 ct/kWh

 

Wie setzt sich der Gaspreis zusammen?

Die Hälfte bekommt der Gasversorger für Beschaffung und Vertrieb. Dieser Anteil enthält ebenfalls seine Marge. Ein Viertel entfällt auf die Netzgebühren, Messung aund Abrechnung. Ein weiteres Viertel des Gaspreises machen Steuern [Gassteuer und Umsatzsteuer] und die Konzessionsabgabe aus.

  • 50% Beschaffung und Vertrieb
  • 25% Netzentgelte, Messung, Abrechnung
  • 25% Steuern und Abgaben

Gaspreisentwicklung 2020

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Gaspreisentwicklung und Prognose 2020

Aktueller Gaspreis pro kWh 6,19 Cent*
Gaspreis Prognose für 2020 6,87 Cent
Gaspreisentwicklung 12 Monate Trend + 11%
Gaspreisentwicklung der letzten 10 Jahre – 2,9%
Gaspreisentwicklung der letzten 5 Jahre – 1,1%
Gaspreisentwicklung der letzten 2 Jahre  7,4%

Was kostet 1 kWh Gas 2019?

1 kWh Gas kostet 2019 im Schnitt 6,19 Cent.

Gaspreis Entwicklung 2008 bis 2019

Chart Gaspreisentwicklung 2019

Gaspreis zusammensetzung 2019

Chart: Zusammensetzung Gaspreis 2019

Bei einer Preiserhöhung haben Gaskunden ein Sonderkündigungsrecht. Verbraucherschützer raten dazu, einen neuen Tarif mit möglichst langer Laufzeit und voller Preisgarantie zu wählen. In allen Netzgebieten können Haushaltskunden Ihr Erdgas von mindestens 20 Lieferanten beziehen. Die überwiegende Mehrzahl [80%] aller Gaskunden kann zwischen mehr als 50 Lieferanten wählen.

Zur Liste der Gaspreiserhöhungen 2019

Aktuell günstige Gastarife mit Preisgarantie
3.600 30 m²
4.800 50 m²
8.800 75 m²
11.500 100 m²
16.000 150 m²
18.000 200 m²
32.000 250 m²
Eigener Verbrauch
kWh
Gaspreise verstehen

Hintergrund zur Gaspreisentwicklung

Wann steigt der Gaspreis?

Obwohl nicht mehr offiziell an den Ölpreis gebunden, reagiert der Gaspreis stark auf andere Energiemarktpreise. Senken die OPEC Staaten zum Beispiel ihre Fördermengen, wird Öl knapp und damit teurer. Stromanbieter, die ölgetriebenen Blockheizkraftwerke und Gaskraftwerke betreiben, kaufen dann vermehrt Gas und treiben damit den Gaspreis nach oben.

Wann fällt der Gaspreis?

Erst wenn die allgemeinen Energiemarktpreise über einen längeren Zeitraum niedrig und die Gasspeicher voll sind, geben die Gasversorger die gesunkenen Einkaufspreise an Ihre Kunden weiter. Das war in den letzten Jahren der Fall, weshalb es zurzeit ausgesprochen günstige Neukunden-Tarife gibt.

Auch kurzfristige Preisschwankungen am Weltgasmarkt wegen Überangebotsmengen spielen bei der langfristigen Einkaufsplanung der deutschen Gasversorger keine Rolle.

Gasanbieter wechseln

Bundeskartellamt fordert: Gaspreise vergleichen und wechseln

Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, fordert Verbraucher jetzt auf, durch einen Anbieterwechsel Druck auf die Gasanbieter auszuüben, damit diese die jüngst gefallenen Gasmarkt-Preise in voller Höhe an ihre Kunden weitergeben. Im letzten Jahr profitierten nur etwa 5 Millionen Haushaltskunden von den Gaspreissenkungen und auch nur in Höhe von durchschnittlich 4,5 %.

Das sind bei einem Verbrauch von 18.000 kWh pro Jahr weniger als 70 €. Mit einem Anbieterwechsel, weiß auch das Bundeskartellamt, lassen sich bei gleichem Verbrauch etwa 550 € einsparen. Wie viel Sie an Ihrem Wohnort genau sparen können, erfahren Sie, wenn Sie im folgenden Rechner Postleitzahl und Verbrauch eingeben.

3.600 30 m²
4.800 50 m²
8.800 75 m²
11.500 100 m²
16.000 150 m²
18.000 200 m²
32.000 250 m²
Eigener Verbrauch
kWh
Gaspreisentwicklung

Die letzten Gaspreissenkungen 2018

In Deutschland heizen etwa 20 Millionen Haushalte mit Gas und verbrauchen im Jahr 140 Kilowattstunden Gas pro Quadratmeter Wohnfläche. Eigentlich sollten sich die fast Eintausend deutschen Gasanbieter also um jeden Kunden bemühen. Ein Großteil der Versorger hielt die Gaspreise zum Jahreswechsel 2018 stabil, doch zukünftige Preissenkungen werden nicht erwartet, denn der Beschaffungspreis für Gas steigt bereits wieder stetig. Dieser Trend bei der Gaspreisentwicklung wird sich bis Ende des Jahres auf viele Gasverträge auswirken. [Gaspreise vergleichen]

2017 hat jeder vierte Gasversorger die Preise um etwa 6% gesenkt, allerdings war das weit weniger als von Marktexperten erwartet wurde. Von den Gaspreissenkungen der letzten Jahre profitierte nur ein Drittel der Haushalte in Deutschland [7 Mio.]. Sie wurden im Schnitt um etwa 90 € oder 6,3 % jährlich entlastet.

Zum 01. Januar 2018 haben 67 Gasanbieter die Anpassung Ihrer Preise angekündigt. Darunter 21 Anbieter, die ihre Preise um durchschnittlich 5% erhöhen. Für einen 3-Personen-Haushalt liegen die Zusatzkosten bei 68 € im Jahr. Betroffen sind 1,9 Millionen deutsche Haushalte.

Erfreulich ist, dass 46 Versorger die Preise um durchschnittlich 5,1% senken. Hiervon profitieren etwa 1,3 Millionen Haushalte mit einer durchschnittlichen Ersparnis von 67 € jährlich.

Energie-Experten bemängeln, dass der jahrelange Sinkflug der Gaspreise im Großhandel nie flächendeckend bei den Verbrauchern angekommen ist. Dafür lassen sich bei einem Gasanbieterwechsel laut Preisbarometer mindestens ein Drittel der Kosten sparen. Immerhin ist die Grundversorgung trotz der Preissenkungen noch immer 56 % teurer als Tarife alternativer Anbieter. Clevere Verbraucher wechseln regelmäßig den Anbieter, suchen sich einen günstigeren aus und nehmen das Begrüßungsgeld mit.

Gaspreisentwicklung 2018: Netzentgelte

Gaspreise Entwicklung Netzentgelte 2018

Beim Erdgas sinken die Netzentgelte 2018 voraussichtlich leicht.  Ab 01.01.2018 sinkt dieser Betrag im bundesweiten Durchschnitt [bei einem Verbrauch von 20.000 kWh] um etwa 1% Da die Netznutzungsentgelte regional sehr unterschiedlich sind, lohnt hier eine genaue Betrachtung. Im der Bundesländervergleich ist der Rückgang in Hamburg [-13%] und Schleswig-Holstein [-8%] am größten. Mehr müssen die Gaskunden aus MecklenburgVorpommern [+7%] und BadenWürttemberg [+4%] zahlen.

Rückblick

Gaspreisentwicklung in Deutschland 2000 – 2018

Seit der Liberalisierung des Gasmarktes können Kunden ihren Versorger frei wählen und seit 2010 sind die Gaspreise auch nicht mehr an den Ölpreis gekoppelt, was Spielraum für mehr Wettbewerb gibt. Seit 2012 sind die Gaspreise für Haushaltskunden kontinuierlich gesunken. Nur fielen die Preissenkungen sehr viel geringer aus, als das von Marktexperten und Verbraucherschützern erwartet wurde. Die spürbare Entlastung blieb aus und die Gaspreise für 2018 lagen nur um 1,53 Cent unter dem kWh-Preis von 2009.

Einkaufs- und Verbraucherpreise

Die Einkaufspreise für Gas am Großmarkt sind in den vergangenen Jahren stark gesunken und deutsche Energieversorger kauften ihr Erdgas zu Dumpingpreisen ein, doch bei den Kunden kam die Einsparung kaum an. Das Hamburger Forschungsbüro Energycomment hat im Auftrag der Grünen-Fraktion nachgerechnet und weiß: Deutsche Gaskunden haben 2015 etwa 10% zu viel für ihr Gas gezahlt. Ein durchschnittlicher Haushalt mit 20.000 Kilowattstunden Verbrauch zahlte dementsprechend fast 132 € zu viel. Zusammengerechnet kassierten die Gasversorger im Jahr zusätzliche Gewinne in Höhe von 1,3 Milliarden €, was die Bruttomargen stark steigen ließ. Bereits 2014 warteten die Verbraucher laut Energycomment vergeblich darauf, dass die Versorger ihre Einsparungen weitergeben – immerhin 8 % im Jahresmittel 2014. Die der FAZ vorliegende Studie beziffert den von der Gasindustrie erwirtschafteten Zusatzertrag mit mehr als 1,5 Milliarden Euro. Wie der Autor der Studie, Steffen Bukold, schreibt, seien die Gaspreise im Sommer 2014 im europäischen Großhandel nach zwei stabilen Jahren eingebrochen. Kostete die Kilowattstunde Gas im Großhandel 2013 noch 2,71 Cent, sei der Preis im ersten Halbjahr 2014 auf 2,29 Cent und dann weiter auf 2,14 Cent abgerutscht.

Gaspreise im Keller – Kunden profitieren nicht

Auch 2016 warteten die Kunden weiter auf sinkende Gaspreise. Das Einbrechen der Importpreise hätte zu einem Verbraucher-Endpreis von 5,72 Cent je Kilowattstunde führen müssen, so die Studie. Statt dessen zahlen die Kunden Gaspreise um circa 6,38 Cent. Besonders stark werden die Kunden in den alten Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein ausgenommen. Einzig in Berlin sanken die Verbraucherpreise stärker als die Importpreise für Gas.

gaspreis entwicklung

Chart: Statistik Entwicklung Gaspreis kWh 2009 – 2019

Gaspreisentwicklung 10 Jahre

Jahr
Gaspreis pro kWh
20097,06 Cent
20106,37 Cent
20116,63 Cent
20126,77 Cent
20136,63 Cent
20146,52 Cent
20156,26 Cent
20165,89 Cent
20175,73 Cent
20185,69 Cent
20196,19 Cent
Gaspreise Tabelle: BDEW, Gaspreise kWh für private Verbraucher inkl. aller Steuern
Der Gaspreisindex Der Gaspreisindex des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass der durchschnittliche Gaspreis von 2000 bis 2010 um 61 Prozent gestiegen ist und bis 2015 sogar eine Steigerung von fast 80 Prozent erreicht. Der Index für den Gaspreis wird bundesweit ermittelt unter Berücksichtigung des jeweiligen Grundversorgungstarifs, des günstigsten Alternativtarifs des Grundversorgers und die zehn günstigsten Gastarife anderer Anbieter. Berechnet werden die jährlichen Gaskosten eines Vier-Personen-Haushaltes mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden. Eine online Übersicht finden Sie hier.
Günstige Gastarife im Gaspreisvergleich
3.600 30 m²
4.800 50 m²
8.800 75 m²
11.500 100 m²
16.000 150 m²
18.000 200 m²
32.000 250 m²
Eigener Verbrauch
kWh

40 % Kostenunterschiede bei Gaspreisen

Die Importpreise für Erdgas sind in den vergangenen 2 Jahren um fast 28 % gesunken, die Gaspreise für Haushaltskunden im selben Zeitraum nur um durchschnittlich 2,9 %. Die Preisspanne der Anbieter wird immer größer und das freut den cleveren Verbraucher, denn zwischen dem Grundversorgungstarif und dem günstigstem Angebot liegen in den 100 größten Städten Deutschlands mehr als 40%. Das zeigt eine Auswertung des Vergleichsportals TopTarif. In den 100 größten Städten Deutschlands sparen Verbraucher durchschnittlich 630 € Der größte Unterschied zeigt sich in Schwerin, wer hier noch nie seinen Gasversorger gewechselt hat, kann seine Gasrechnung beim Anbieterwechsel halbieren. Denn bei einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden – was einem gasbeheizten Einfamilienhaus entspricht – zahlt der Kunde im Grundversorgungstarif etwa 1.960 €. Der günstigsten Anbieter berechnet für die selbe Menge Gas nur 960 €.

Aber auch Gaskunden in Leipzig, Frankfurt, Cottbus und Jena können bei einem Wechsel ordentlich sparen. 800 € sind im Jahr möglich. Im bundesweiten Durchschnitt zahlen Gaskunden in den 100 größten Städte im Grundversorgungstarif 630 € mehr als sie müssten. Sogar Kunden, die bei ihrem örtlichen Grundversorger bleiben möchten, können dort durchschnittlich 190 € sparen, wenn sie einen günstigeren Tarif wählen. Auf Preisgarantie, Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist achten TopTarif empfiehlt jedem, der sich nach einem neuen Tarif umsieht, nicht nur auf den Preis zu achten. Wichtig sind neben einem günstigen Gaspreis auch andere Vertragsbestandteile wie kurze Vertragsdauer und Kündigungsfristen und Preisgarantien, die den vertraglich vereinbarten Preis für eine bestimmte Zeitspanne festlegen und Verbrauchern damit Preissicherheit geben. Gaskunden, die noch nie ihren Anbieter gewechselt haben, können ihren Grundversorgungsvertrag mit einer Frist von 2 Wochen kündigen und zu einem anderen Versorger wechseln.

Gaspreisbarometer Deutschland

gaspreise in deutschland Gaskunden können in Deutschland je nach Versorgungsgebiet aus durchschnittlich 98 Anbietern wählen. Für Verbraucher zahlt sich der Wettbewerb aus, denn in fast allen Bundesländern spart ein Gasanbieterwechsel über ein Drittel der Kosten. Und da vorerst nicht mit einer großen Entlastung zu rechnen ist, sollte man die Gaspreisentwicklung im Auge behalten. Ist ein günstigeres Angebot verfügbar, sollte man den Gasanbieter wechseln und dabei auf eine Preisgarantie achten, um so einer weiteren Negativentwicklung entgegen zu wirken. Die Ersparnis wurde für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden errechnet.

Gaspreise für die größten Städte in Deutschland inklusive Ersparnis in %

Gaspreise in Deutschland
Gaspreise BerlinGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single453 €232 €49 %
2 Personen793 €435 €45 %
4 Personen1447 €824 €43 %
Gaspreise HamburgGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single422 €251 €41 %
2 Personen760 €460 €39 %
4 Personen1404 €854 €39 %
Gaspreise MünchenGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single423 €237 €44 %
2 Personen737 €431 €42 %
4 Personen1343 €798 €41 %
Gaspreise HannoverGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single457 €266 €42 %
2 Personen826 €482 €42 %
4 Personen1493 €906 €39 %
Gaspreise KölnGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single472 €258 €45 %
2 Personen795 €461 €42 %
4 Personen1442 €874 €39 %
Gaspreise LeipzigGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single513 €260 €49 %
2 Personen942 €461 €51 %
4 Personen1799 €882 €51 %
Gaspreise DresdenGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single488 €264 €46 %
2 Personen846 €479 €43 %
4 Personen1514 €898 €41 %
Gaspreise FrankfurtGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single478 €252 €47 %
2 Personen862 €453 €47 %
4 Personen1630 €850 €48 %
Gaspreise StuttgartGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single428 €239 €44 %
2 Personen761 €445 €42 %
4 Personen1426 €870 €39 %

Die Gaspreise sind in den letzten zwei Jahren etwas gesunken. Aber nicht in jedem Bundesland profitieren Verbraucher gleichermaßen. Für die gleiche Menge Gas ergeben sich deutschlandweit Preisunterschiede von bis zu 31 %. In Hamburg ist es am günstigsten und die Saarländer zahlen am die höchsten Preise. Das größte Sparpotenzial haben Bewohner des thüringischen Martinroda. Erdgas beim Grundversorger kostet hier bei Alternativanbietern 54 % weniger. Im Vergleich der großen Städte ist in Leipzig und Frankfurt am Main das Sparpotenzial mit 47-49 % besonders hoch.

Strompreise Unterschiede in den Bundesländern

BundeslandØ PreisNetzentgelte 2016
Baden-Württemberg1.199 €333 €
Bayern1.139 €280 €
Berlin1.065 €257 €
Brandenburg1.193 €303 €
Bremen1.136 €270 €
Hamburg962 €286 €
Hessen1.161 €304 €
Mecklenburg-V.1.259 €414 €
Niedersachsen1.151 €294 €
Nordrhein-Westfalen1.231 €325 €
Rheinland-Pfalz1.223 €315 €
Saarland1.393 €423 €
Sachsen1.208 €341 €
Sachsen-Anhalt1.282 €379 €
Schleswig-Holstein1.129 €300 €
Thüringen1.286 €343 €
Deutschland1.185 €314 €

Die TOP 100: In diesen Orten lohnt sich der Vergleich der Gaspreise am meisten

In den 100 deutschen Orten mit dem größten Sparpotenzial beim Gasanbieterwechsel können Kunden ihre Rechnung im Schnitt um jährlich 712 € bzw. 45% reduzieren. In Spitze der Gasvergleiche sind sogar 1075 € [54%, NRW] im Jahr drin. Besonders hoch ist das Sparpotenzial in Wermelskirchen [NRW], Grimmen [MV, 50%] und Andernach [RP, 50%].
In Hessen sparen Verbraucher in besonders vielen Städten mehr als 40% der Kosten, wenn sie aus der Grundversorgung zu einem alternativen Gasanbieter wechseln. Sogar am unteren Ende der Liste der 100 Orte spart eine 4-köpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh durch einen Wechsel zu einem der 10 günstigsten Alternativen Gasanbieter durchschnittlich um 619 € oder 42% [Ansbach, BY].

Quelle: Check24     Gaspreise, Ersparnis]

 

OrtSparpotenzial
WermelskirchenNRW1.075 €54 %
WipperfürthNRW1.075 €55 %
KürtenNRW1.066 €55 %
HückeswagenNRW1.056 €54 %
GrimmenMV792 €50 %
AndernachRP803 €50 %
SchmalkaldenTH1.004 €50 %
WeimarTH857 €50 %
HeinsbergNRW860 €50 %
TroisdorfNRW849 €50 %

Die Gaspreise basieren auf dem Gaspreisindex und bestehen jeweils aus dem Durchschnittspreis der zehn günstigsten Alternativangebote pro Netzgebiet für einen Vierpersonenhaushalt (20.000 kWh).

Die Zusammensetzung des Gaspreises

Gaspreis zusammensetzung 2019
Der Gaspreis für Endkunden setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Mehr als die Hälfte der Kosten entfallen auf den Gaseinkauf und den Vertrieb des Gasanbieters. Diese Preisbestandteile, kann der Anbieter beeinflussen. Alle anderen Preisbestandteile, wie Steuern oder Netzgebühren, werden von anderen Institutionen festgelegt. Beinahe ein Viertel des Gaspreises bekomm Netzbetreiber für Netzentgelte, Messung und Abrechnung. Die Netzentgelt sollen die Kosten für Bau und Betrieb der Gasleitungen abdecken und deren Höhe wird von der Bundesnetzagentur reguliert. Der Netzbetreiberstellt aber auch den Gaszähler zu Verfügung, ließt den Zählerstand ab und macht die jährliche Abrechnung. Die Gassteuer und die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) bekommt der Staat, der diese auch festlegt.

Was sind Grund- und Arbeitspreis beim Gaspreis?

Die oberhalb beschriebene detaillierte Zusammensetzung des Gaspreises ist den wenigsten Gaskunden bekannt. Bei Abschluss eines Gasvertrages wird stattdessen von einem Grund- und einem Arbeitspreis gesprochen. Der Arbeitspreis wird für die tatsächlich verbrauchte Menge Gas in Rechnung gestellt und wird in in Kilowattstunden gemessen. Der Grundpreis ist ein fester monatlicher Betrag und verbrauchsunabhängig. Er wird also auch berechnet, wenn gar kein Gas verbraucht wird.

Gaspreise vergleichen mit dem Tarifrechner

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3.600 30 m²
4.800 50 m²
8.800 75 m²
11.500 100 m²
16.000 150 m²
18.000 200 m²
32.000 250 m²
Eigener Verbrauch
kWh

Gaspreise vergleichen

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News zu den Gaspreisen

Aktuelles BGH-Urteil zu Gaspreisen

Gasversorger sind dazu verpflichtet, Erdgas möglichst günstig einzukaufen. Das hat der Bundesgerichtshof am 07.04.16 entschieden. Sofern es möglich ist, müssen sie im Interesse der Kunden handeln und die jeweils günstigste Beschaffungsmöglichkeit wählen. Aufgrund einer EU-Richtlinie kann der Grund-versorger nicht mehr nach rein unternehmerischem Gutdünken beschließen, „aber eigene (Bezugs-) Kostensteigerungen an den Kunden weitergeben (…), soweit diese nicht durch Kostensenkungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden.“ Außerdem sei der Versorger aber verpflichtet, „bei einer Tarifanpassung Kostensenkungen ebenso zu berücksichtigen wie Kostenerhöhungen.“ (Az. VIII ZR 71/10)

Gaspreise BGH

Gaspreisentwicklung: Heizen mit Gas rund 40 % teurer als mit Öl

Laut Verivox-Berechnungen zahlte eine 4-köpfige Familie im Einfamilienhaus mit Gasheizung in der letzten Heizperiode im Schnitt 1.147 €. Das ist zwar ein Rückgang um 4% beim Gaspreis gegenüber dem Vorjahr (2014/2015), doch weitaus billiger war das Heizen mit Öl. Hier wurden im Schnitt nur 826 Euro gezahlt - ein Rückgang um immerhin 29%. Dafür sorgte der starke Fall der Ölpreise, die sich in den letzten 2 Jahren mehr als halbiert haben. Die Gaspreise hat in dieser Zeit zwar auch nachgegeben, aber längst nicht so stark. Der Verbraucherpreisindex für Gas steht bei 6,13 Cent je Kilowattstunde im Vergleich zu 6,69 Cent vor 24 Monaten.

Gaspreise, Gaspreisentwicklung Verivox